16. September 2014

Hallo Zukunft!


Die Ferien sind vorbei und die Arbeit beginnt aufs Neue. Nur dieses Mal ohne mich. Schon ein seltsames Gefühl, dass ich jetzt ein Jahr daheim bin. 

 Ein. ganzes. Jahr.

... unfassbar. 


Mein Job ist es jetzt, das Haus in Schuss zu halten und für die Kleine da zu sein. Was auf jeden Fall toll ist! Und ein Glück, dass Kochen zu meinen Hobbys zählt :) Doch ich werd meine Arbeit schon vermissen - bin da immer mit viel (manchmal zu viel) Herzblut dabei. Also willkommen neue Arbeit!

Da könnt ich jetzt glatt rührselig werden. Wenn neue Lebensabschnitte anstehen (und hey, da bin ich schon mittendrin) denk ich mehr an früher und was sein wird als sonst. Da brauchts nur ein Foto von irgendeiner Party und man ist überrascht, wie jung da alle sind. Wo man doch vor nem Wimpernschlag selbst mitgehüpft ist. Einerseits. Andererseits sind die Erinnerungen wie aus einem anderen Leben. Ewig her. Und ewig erscheint es mir auch, wenn ich dran denk, dass irgendwann das kleine Menschlein neben mir feiernd am Wochenende um die Häuser zieht. Wie alt ich dann schon bin. Und mich trotzdem noch an mich in der gleichen Situation erinnern werde können. 

Auch wenn ich an die nächsten Tage und Wochen und Monate denke: 
Welche Augenfarbe bekommt sie? 
Wie wird ihre Stimme klingen? 
Wofür wird sie sich interessieren?

Es bleibt spannend!


6. September 2014

Das volle Programm


Beim DM getrödelt zielorientiert eingekauft, um dann mit einem schreienden Kind weiter zum Supermarkt zu fahren. Die hat Hunger! Beim Herausheben ausm MaxiCosi musste ich dann feststellen, dass die Windel seitlich ausgelaufen war. 

Und was hatte ich im DM nicht gekauft? Richtig. Windeln. Und von wegen kurz einkaufen fahren... die Wickeltasche stand selbstverständlich dekorativ (weil passend zum Kinderwagen) im Kinderzimmer. Zum Glück hatte ich wenigstens ne kleine Decke dabei. Also Kindlein eingewickelt, Kaka-Massaker eingepackt und im Auto gestillt. WUHU! Premiere! Gottseidank ist der Parkplatz recht weitläufig und mit Schattenplätzen, da war das Ganze total problemlos. 


Und wir haben uns dabei nicht eingesaut. 
Check!

4. September 2014

Auf und ab


Ein Baby haben gleicht einer Achterbahnfahrt der Gefühle: Zwischen überschäumenden Glücksgefühlen (sie lacht) und düsteren Abgründen (Stunden des Dauergeschreis) ist alles dabei.

Ich versteh auch nicht, warum das Thema Schlafen bzw. nicht-Schlafen so ein großes Thema ist. Mir ists egal, wie oft sie in der Nacht trinken will. Wir schlafen entweder danach sofort ein, oder schon währenddessen. Schlimmer - viiiiiel - schlimmer ist das das Schreien. "Babys schreien nunmal". Ja. Das ist einem schon irgendwie klar. Aber eine Stunde kann verdammt lang sein. 60 Minuten. Und noch viel mehr Sekunden. Und Babygeschrei kann man sich nicht entziehen. Da hilft die Fähigkeit, seine Ohren gefühlt "nach innen zu klappen" leider gar nix. 

Es hilft auch nicht, wenn man die Türen zu macht und es grad von jemand anderem gehütet wird: Das Geschrei geht durch. Und man ist am Verzweifeln. Weil man nicht helfen kann. Weil der kleine Wurm auch mit Tränen in den Augen und Rockkonzert-Lautstärke zuckersüß ist.

Dann ist das Geschrei vorbei und man ist einfach nur glücklich. 

Sie schläft jetzt übrigens gerade... :D